02.08.2014

von B° JB

Hafensommer Würzburg

Hafensommer Würzburg heißt: Fast vier Wochen Programm von Klassik bis Pop, Künstler aus Deutschland, Brasilien, USA, Kanada, Frankreich und....

Auch in diesem Jahr bietet das Festival Hafensommer Würzburg für jeden Geschmack etwas.

Ticket Hafensommer

Die Macher des Festival Hafensommer Würzburg sind sich auch im achten Jahr treu geblieben: Künstler aus vielen Nationen; bekannte und renommierte Künstler aber auch unbekannte vielversprechende Talente; Musik von Klassik bis Pop. Fast 1000 Künstler aus nahezu 40 Nationen und allen Kontinenten waren mittlerweile auf der Hafensommer-Bühne zu erleben! 

Fakten
Termin Hafensommer Würzburg
Freitag 25.07. bis Sonntag 10. 08.;
Ort: Mainaustraße/Mainwiesen
Parken: Viehmarktplatz, Talavera
Straßenbahnhaltestelle: Talavera

Programm Hafensommer 2014

  • Freitag, 25. Juli Konzert
    Eröffnung: Sparda-Bank Classic Night TBA
  • Samstag, 26. Juli, 20.30 Uhr Konzert
    Jan Josef Liefers: Radio Doria – Die freie Stimme der Schlaflosigkeit (Deutschland) Liefers, ein ,Typ‘ und eine unverwechselbare Persönlichkeit, überaus erfolgreich und beliebt als Schauspieler, Musiker, Regisseur und Produzent, meldet sich mit einem neuen Album und einer neuen Show zurück – RADIO DORIA: Mit unbändiger Kraft und Emotion und der Liebe für Details ist eine sehr persönliche und kraftvolle Musik entstanden, die aus jeder Pore atmet.
  • Sonntag, 27. Juli, 20.30 Uhr Konzert
    Lenine & Martin Fondse Orchestra: The Bridge (Brasilien/Niederlande ...) Lenine (Singer/Songwriter, Komponist, Produzent, Arrangeur) ist unbestritten einer der größten und einflussreichsten Stars der Música Popular Brasileira (kurz MPB) in Brasilien. In seiner Heimat füllt er Stadien, hat Songs für Gilberto Gil, Milton Nascimento, Maria Bethania u. a. komponiert und ist mehrfacher Latin-Grammy-Award-Gewinner – eine temperamentvolle Begegnung von Samba, Jazz und Pop in originalen und mitreißenden Adaptationen für das Martin Fondse Orchestra.
  • Montag, 28. Juli, 20.30 Uhr Konzert
    Taksim Trio (Türkei) Bosporus-Soul: Drei äußerst populäre türkische Musiker lassen mit ihrer Musik die Atmosphäre der Teestuben am Bosporus auferstehen und das geschichtsträchtige Klima einer Stadt spüren, die bis heute die kulturelle Vielfalt verschiedenster Völker in sich trägt. Sie bewegen sich souverän zwischen allen musikalischen Grenzen und Konventionen. Das Trio, eines der ultimativen musikalischen Phänomene Istanbuls, entwickelt einen unglaublich dichten und intensiven musikalischen Sog, dem man sich kaum entziehen kann – music for the heart and the mind.
  • Dienstag, 29. Juli, 20.00 Uhr Konzert (+ Support)
    Suzanne Vega (USA) Laut Bayern 2 (Jan. 2014) die Königin des Genre „Female Singer/Songwriter“. Das neue Studio-Album „Tales from the Realm of the Queen of Pentacles“ versammelt zehn neue Songperlen dieser großartigen, mittlerweile fast zeitlos zu nennenden Singer-Songwriterin – wunderbare Songs mit hintergründigen Texten, die erneut beweisen, dass Vega das Talent hat, Melodien zu schaffen, die gleichzeitig einzigartig und unvergänglich zu sein scheinen.
    Support: Maurizio Minardi (Italien) Ein Cinephiler des Akkordeons – humoresk, mysteriös und romantisch, in der Tradition von Komponisten wie Nino Rota, Yann Tiersen, Michael Nyman, Ennio Morricone u. Esbjörn Svensson.
  • Mittwoch, 30. Juli, 20.00 Uhr Doppelkonzert
    Mélissa Laveaux (Haiti/Kanada/Frankreich) Die Frau mit der rauchigen Stimme und dem filigranen Gitarrenspiel kreiert einen poporientierten Entwurf der Moderne. Frisch und leidenschaftlich die Stimme. Mal majestätisch, mal zerbrechlich, tiefgründig und sinnlich. Mélissa Laveaux setzt ihre Dreisprachigkeit gekonnt in ihren Songs ein. „Dying is a Wild Night“ ist Popmusik, wie man sie heute hören will.
    Judith Holofernes (Deutschland) Die Frontfrau der Band „Wir sind Helden“ stellt schnell klar: Die Holofernes führt auch als Solokünstlerin „Ein leichtes Schwert“. Die Sängerin, Gitarristin und Autorin pointierter Texte überraschte jüngst mit „einem Haufen neuer Lieder“ respektive einem locker charmanten wie auch kreativ verqueren „Debüt“ – in kleinster, aber wummsiger Besetzung aufgenommen und nun live auf der Bühne.
  • Donnerstag, 31. Juli, 20.00 Uhr Konzert (+ Support)
    Agnes Obel (Dänemark) Mit wundersam implodierendem Kammerpop erobert die aus Kopenhagen stammende Künstlerin momentan unglaublich erfolgreich Europa und die Welt. Live an Intensität und Intimität kaum zu überbieten, erschafft Obel mit minimalen und reduzierten Mitteln ein Kompendium fragiler, klar strukturierter und superb arrangierter Songs und somit ein Maximum an Spannung wie in den besten Hitchcock-Filmen.
    Support: Feral & Stray (Kanada) Die kanadische Singer/Songwriterin Erin Lang lässt träumerische intime Soundscapes erklingen, die sich in jedes melancholische Herz schleichen und die Grenzen des Pop verschieben.
Ticket Hafensommer
  • Freitag, 1. August, 20.00 Uhr Doppelkonzert
    Gabby Young & Other Animals (Großbritannien) Die fabelhafte Welt der Gabby Young. Der Klang der Stille vor einem hereinbrechenden Wirbelsturm? Genau so klingen die Konzerte dieser wilden Tierbande. Gabby Young ist eine auf dem Vulkan tanzende Prinzessin, das war schon 2012 in großartiger Weise auf der Hafenbühne zu erleben. „Circus Swing“ nennt Gabby das. Bunt, theatralisch, mal tierisch laut, mal zart und leise, hier grüßt der Balkan, dort die Mariachis und um die Ecke lugt  noch mal ein Spaghetti Western. Support: Nadja Stoller (Schweiz) Alchemistische Klanglandschaften und Songminiaturen, selbstbewusst, eigenständig und ideenreich in einem unverwechselbaren musikalischen Universum zwischen Trip-Hop, Folk und Pop.
  • Samstag, 2. August, 20.00 Uhr Konzert (+ Support)
    Bachar Khalifé, Pascal Schumacher und Francesco Tristano (Luxemburg) Jeder einzelne dieser drei Musiker ist als innovativer Grenzgänger und erfahrener Virtuose seines Instruments international eine bekannte Größe. Pascal Schumacher und Francesco Tristano sind beide Stars in verschiedensten musikalischen Kontexten zwischen Jazz, Klassik und Club. Mit dem libanesischen Percussionisten Bachar Khalifé entsteht ein musikalischer Culture Clash, der kulturelle Antagonismen überwindet.
    Support: The Unused Word (Österreich) The Unused Word steht für eine junge Produzentin, Multiinstrumentalistin und Sängerin aus Wien und für einen furiosen futuristischen Sound zwischen Dubstep, Neo Soul, Electronica und Trip Hop.
  • Sonntag, 3. August, 20.00 Uhr Doppelkonzert
    Joe Bel (Frankreich) Wohl nicht zu Unrecht gilt die Französin als die neueste Senkrechtstarterin von Le Pop de la France. Joe Bel ziert nicht nur das eine oder andere Frontcover der angesagten Modezeitschriften Frankreichs, sondern weiß auch durch ihr unprätentiöses Auftreten und mit fesselnden Songs zu begeistern – beeinflusst gleichermaßen von Stevie Wonder, Serge Gainsbourg, Manu Chao und Fela Kuti, immer auf der Suche nach dem richtigen, einzigartigen Sound, nach der „Wahrheit“.
    Anna Aaron (Schweiz) Engelsgesicht aus dem Vulkan – eine Stimme die mit einer Intensität explodiert, die bisweilen ans Obsessive grenzt. In der Presse mit PJ Harvey, Feist oder Patti Smith verglichen, wechselt die zierliche Gestalt mit dem schmalen Engelsgesicht in ihren Songs zwischen Obsessionen, Unvernunft, sanftem Wahnsinn und trügerischen Träumereien, während die Soundlandschaften von souligem Pop zu hartem Rock wechseln – mit einer Energie, die die Zuhörer nicht mehr loslässt.
  • Montag, 4. August, Doppelkonzert
    Siyou’n’Hell (Siyou Ngnoubamdjum meets Hellmut Hattler) (Kamerun/Deutschland) Eine elektrisierende Stimme und ein verzaubernder Bass: ein Maximum an knisternder Intensität. Zwei Künstler aus unterschiedlichen Traditionen – Siyou, in Kamerun geboren und in Deutschland aufgewachsen, Hellmut Hattler, einer der bekanntesten und einflussreichsten Bassisten der deutschen Jazz- und Rockszene – verschmelzen in unerwarteter und unerhörter Harmonie Siyous energiegeladene, einfühlsame Gospelstimme mit Hattlers markantem, druckvollem Bass-Spiel.
    Bibi Tanga (Zentralafrikanische Republik/Frankreich) Bibi Tanga wurde als Diplomaten-Kind von Umzügen in die Metropolen der Welt geprägt (Moskau, Washington, New York, Brüssel) und lebt heute in Paris. Über diese globalen Wanderjahre hinweg (und mit den Schallplatten des Vaters: von Fela Kuti über James Brown, zu Sly Stone und Jimi Hendrix) entwickelte sich sein eigenwilliger und afrofuturistischer Bibi-Tanga-Sound, infiziert von souligen Grooves, Afrobeat, Jazz und R&B, Brit-Pop und Punk, Hip Hop und Funk. Frühe Auftritte in der Pariser Métro, wahrlich ein hartes Pflaster, um die eigene Musik zu testen, prägten den Erfolg.
  • Dienstag, 5. August, 20.00 Uhr Doppelkonzert

    Kofelgschroa (Deutschland) Fast schon eine bayerische Kult-Combo, valentinesk, kratzbürstig und dialektisch. Die Oberammergauer, ausgezeichnet mit dem Kulturförderpreis der Stadt München 2013, sind irgendwo zwischen Sigur Ros, Gerhard Polt, Karl Valentin und LaBrassBanda beheimatet und erschaffen mit einem groovenden Exorzismus Popmelodien, die tief in die bayerische Seele tropfen. „Musik für Sympathisanten der attwengerschen Verschrobenheit und der Kratzbürstigkeit der Biermösl Blosn“ (Bayern 2).
    Micha Acher's Alien Ensemble (Deutschland) Musik, die ganz im Sinne des Mutterschiffs von The Notwist, alienhaft aber sehr irdisch Musiktraditionen und die Moderne quert, das Erforschen ganz persönlicher Klangwelten sowie eine eigene musikalische Sprache in den Vordergrund stellt und sich somit nicht um Jazz im herkömmlichen Sinne dreht. Das Alien Ensemble (mit 3/6 Notwist-Besetzung) steht für kraftvolle Pop-Hymnen, energiegeladene Improvisationen, freischwebende Jazzabstraktion und pulsierende Rock-Grooves, die auch ohne Strom eine Bühne und das Publikum in Hochspannung versetzen.
  • Mittwoch, 6. August, 20.00 Uhr Doppelkonzert
    Andreas Martin Hofier,  Guto Brinholi (Deutschland/Brasilien) Tubist Hofmeir, Mitbegründer von LaBrassBanda, aktueller ECHO-Klassik-Preisträger als „Instrumentalist des Jahres“ und Professor am Mozarteum in Salzburg, hat sich zuletzt wieder mehr auf seine kabarettistischen Wurzeln besonnen. Nach sechs Jahren mit Musik- und Theaterkabarett und preisgekrönten Erfolgen präsentiert er nun in epischer Breite und lyrischer Würze ein Programm mit hintersinnigem, verquer-valentineskem Humor, auf der musikalischen Basis einer mitreißenden bayrisch-brasilianischen
    MPBB (Música Popular Brasileira/Bávaro). Island Jazz feat. Monika Njava & Linley Marthe (Madagaskar/Mauritius) Magische Klangwelten vom Indischen Ozean. Ein Bandprojekt von Monika Njava, Sängerin und Ikone der madagassischen Musikszene und weltweit erfolgreich, und Linley Marthe, mauritischer Bassvirtuose von Weltrang (Joe Zawinul, Cheb Mami, Trilok Gurtu, Jean Luc Ponty, Randy Brecker u. a.). Stimmgewaltig und mit überwältigender Bühnenpräsenz überführen Monika Njava und die Band reinste Magie in eine packende Performance, tief verwurzelt in einer gemeinsamen Inselkultur, mit dem Hintergrund eines reichen musikalischen Erbes.
  • Donnerstag, 7. August, 20.00 Uhr Konzert (+ Support)
    Bombino (Niger) Flirrende hypnotische Wüstensounds des rebellischen und charismatischen Tuareg Gitarristen Omara „Bombino“ Moctar, der zuletzt große Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, insbesondere durch phänomenale Konzerte auf mehreren Kontinenten sowie jüngst durch die Zusammenarbeit mit Dan Auerbach (Black Keys). Bombino beweist mit seinem Desert-Blues großen Respekt vor den älteren Generationen und baut seine Stücke auf alten Tuareg-Rythmen auf, dem Puls der Wüste. Seine Musik trägt aber ebenso den Sound der Stadt und die Klänge von heute in sich.
    Support: OY (Ghana, Schweiz) Die Musik von OY entführt uns in ein Kaleidoskop farbenfroher Songs, das Electronica und wirbelndes Schlagwerk mit fesselnden und humorvollen Geschichten aus Afrika zusammenbringt.
  • Freitag, 8. August, 20.30 Uhr Konzert
    Hypnotic Brass Ensemble (USA) Acht Männer am Metall, begleitet von fetten Beats am Schlagzeug, kreieren einen Sound der irgendwo im Mississippi-Delta seine Wurzeln hat und gleichzeitig nach der Quintessenz des urbanen Jazz des 21. Jahrhunderts klingt. Die Söhne des Jazz-Trompeters Phil Cohran mischen mit einer furiosen Mischung aus treibendem Funk, HipHop Beats und Jazzgebläse die traditionelle Szene auf (entdeckt und produziert von Damon Albarn). Die ausgelassenen, unbändigen und temperamentvollen Auftritte der Band sind voller Intensität, Leidenschaft, Freude und Hoffnung.
  • Samstag, 9. August, 20.30 Uhr Konzert
    Helge Schneider (Deutschland) Mit alten Freunden in neuer Band (und zuletzt Platz eins der Albumcharts!) geht Helge Schneider nun mit neuem Programm auf Tour. Es wird vorerst ausdrücklich die letzte für längere Zeit sein, nach 30 Jahren on the road. Helge besticht nicht nur durch seinen Sinn für Humor, sondern auch mit musikalischer Virtuosität. Er wird sich ausgiebig seinen vielen Instrumenten wie Eierschneider (spanische Gitarre), Klavier, Trompete, Quetschkommode oder panischer Flöte widmen und mit den Dorfschönheiten alles Mögliche und Unmögliche zum Besten geben.
  • Sonntag, 10. August, 20.00 Uhr Abschlusskonzert / Finale TBA 

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